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...lesen Sie doch folgende PDF-Artikel, die anlässlich meiner letzten neu gestalteten Mandala-Bildreise im Winterthurer Landboten und Stadtanzeiger veröffentlicht wurden.

Artikel Luftige Farbkreise

...und wie sie entstehen und zu Mandalas werden.

Artikel Entspannung und Anspannung

...beim Mandala malen entspannen und bei der Lebenskraftgymnastik anspannen



Freude an Farben, Figuren und Formen war bei Karin Ruthenbeck schon immer vorhanden und vor ca. 14 Jahren kam der Wunsch hinzu, diese Freude darstellen und als Bild sichtbar zu machen. Nicht zufällig, sondern sehr bewusst begann sie ihr erstes Bild auf einem quadratischen Karton aus der Mitte heraus zu malen und es entstand ein Kreis- und Vieleckbild – ihr erstes Mandala.

Fragt man den Duden so wird Mandala als symbolische Darstellung des Persönlichkeitszentrum interpretiert. Es wird auch auf eine buddhistische
Herkunft hingewiesen, wo Mandalas als Meditationshilfsmittel benutzt werden. 

Gemalt aus der Mitte, aus dem Herzen, aus dem Gefühl, aus der ganz persönlichen Stimmung und Gemütsverfassung heraus – als Spiegelbild des augenblicklichen Seelenzustandes. Schaut man die Bilder an, so fallen die vorherrschenden Farben gelb, grün, blau und orange auf, Farben des Lichts und der Fröhlichkeit, Farben der Wärme, der Sonne und des Wohlfühlens. In diese Welt der Leichtigkeit und Schönheit gehören auch die oft vorkommenden Schmetterlinge und Blumensymbole. Hieraus entsteht ein sehr harmonisches Gesamtbild, das in einer heutigen Welt voller Hektik und Stress eine mehr als beruhigende und entspannte Wirkung auf den Betrachter auslöst.

Als es vor vielen Jahren anfing zu malen, war die Auswahl der Materialien beschränkt. Heute werden diverse Farbstifte und auch Aquarell- und Acrylfarben eingesetzt.  

Hiervon völlig ungeachtet steckt in jedem Bild eine unglaubliche hohe Anzahl von Stunden – aber es sind Stunden voller Lebensfreude, Befriedigung, des Wohlbefindens und einer ganz persönlichen Erfüllung. 

Dies wird immer dann deutlich, wenn man mit Karin persönlich spricht. Fast jeden Abend speziell dann, wenn ich vor dem Fernseher meinen fussballerischen Interessen nachgehe oder den Diskussionsrunden lausche, dann zieht sich Karin in ihr Zimmer zurück und es beginnt aus ihr heraus zu malen. Nicht selten geht das Licht der Strassenlampe früher aus als die Atelier-Lampe in ihrem Zimmer.

Und je länger die Malnacht war, je früher und zufriedener lacht sie am nächsten Morgen in den neuen Tag.

Klaus Ruthenbeck

 

 

 


 
   
   
   
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